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Nailed! Recensions

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www.rocktimes.de

wrote about us:

Hard Rock aus deutschen Landen? Private Angel? Selbst eingefleischte Fans kommen hier wahrscheinlich an die Grenzen ihrer Erinnerungsfähigkeit. Das ist allerdings angesichts der großen Zeitabstände zwischen ihren Veröffentlichungen nicht weiter verwunderlich, denn die letzte CD

Selling Off Time In Wonderland ist aus dem Jahre 2006 und das Debütalbum stammt von 1999. Also höchste Zeit für einen Nachfolger, der mit "Nailed!" jetzt in den Regalen steht. Andererseits kann man dann wirklich unterstellen, dass drei Alben in elf Jahren nicht gerade auf den schnellen Charterfolg abzielen. Ob sich das allerdings positiv in den Umsatzzahlen niederschlägt, darf bezweifelt werden. Aber das zeigt auch klar und deutlich, dass Private Angel nicht von schnelllebigen Trends abhängig sind oder sein wollen.

Vom Härtegrad her, haben sich die Franken nicht verändert. Sänger und Stimmbandzerrer Robbo Stoeltzel hat sein Organ eindeutig dem Rock-Sektor der 70er oder frühen 80er Jahre zugeordnet. Knalliger Hard Rock, urwüchsig und ehrlich, das ist das Credo, das einem entgegenschallt. Großartige Melodien, die einen schon mit dem Opener "Human Wreck" komplett niederbügeln. Eigentlich stimmt alles, von den Hooklines bis zu den Riffs, die in Midtempo-Gangart jede Menge Spaß vermitteln. Hammond-Intros mit scharfkantigen Gitarrenattacken lassen den Titelsong "Nailed" in leichter Uriah Heep-Manier in schleppende Geschwindigkeitsregionen galoppieren. Man merkt sofort: Hier wird wirklich das Beste aus den Siebzigern und Achtzigern verarbeitet.

"Tomorrow Is Today's Yesterday" und "Last Chance" funktionieren tadellos und nichts wirkt bewusst auf Retro produziert. Vieles ist glasklar auf Rock der vergangenen Tage ausgerichtet und lässt auch dann und wann viele Blues-Verwurzelungen erkennen, die aber in puncto Emotionalität voll überzeugen können. Alles passt und die Gitarren klingen satt und stilvoll. Einziger Aussetzer und vielleicht bewusst gewählter Fremdkörper ist "Kush", das mit integrierten experimentellen Klängen einige Anpassungsprobleme bei den Hörgewohnheiten des durchschnittlichen Hard Rock-Fans verursachen könnte. Bei "Shine On" glaubt man sogar für einige Sekunden Phil Mogg von UFO zu erkennen, aber der Eindruck verflüchtigt sich schnell wieder und man erkennt, dass dieses Studiowerk in der Lage ist, Assoziationen zu wecken und seine ganz eigene Atmosphäre entfalten kann.

Einzig und alleine der Saitendehnerballade "My Haunt" ist nicht viel abzugewinnen, da sie inmitten all der kraftvollen Tracks etwas schwach und verloren wirkt und nicht gerade melodisch vor sich hin dudelt. Aber abgesehen von diesem Aussetzer haben Private Angel nur Klänge gezaubert, die wirklich rocken. Der Sound klingt erwachsen und die Arrangements haben diese spezielle Art von Extras, die das Ganze leidenschaftlich und kraftvoll klingen lässt. Ein Album, das man sowohl mit großer Lautstärke genießen kann, als auch mit zurückgedrehten Reglern, denn hier sind exakt die Hard Rock-Faktoren enthalten, die Gitarrenbretter und spielerische Finesse in eherne Klangwälle mit unwiderstehlichen Melodien verwandeln. 8 von 10 RockTimes-Uhren


Μουσικά κινούντε στο χώρο του Hard Rock με σφιχτές δομημένες συνθέσεις καλά riff Και ένα άλμπουμ που κυλά σε ομαλούς ρυθμούς.

Οι Private Angel είναι μια παρέα που παίζουν τη μουσική που λατρεύουν και με λίγα λόγια κάνουν αυτό που γουστάρουν πραγματικά. Γνωρίζονται 25 ολόκληρα χρόνια και είναι εξαιρετικοί φίλοι. Ξεκίνησαν αυτό το συγκρότημα από το 1999 και το Nailed αποτελεί τη τρίτη τους δουλειά.

Μουσικά κινούντε στο χώρο του Hard Rock με σφιχτές δομημένες συνθέσεις καλά riff Και ένα άλμπουμ που κυλά σε ομαλούς ρυθμούς. Οι Γερμανοί Private Angel δημιουργούν 12 καλές συνθέσεις που ακούγονται χωρίς κανένα προβληματισμό, χωρίς να δημιουργούν αρνητικά συναισθήματα. Χωρίς να αποτελούν τη πρόταση της χρονιάς, χωρίς μεγάλες και αξιομνημόνευτες διαφορές, κάνουν αισθητή τη παρουσία τους με τραγούδια όπως τα Tomorrow is Today´s Yesterday, Last Chance, Shine on (το riff θυμίζει πολύ Scorpions), Tramp Stamp Boogie ( θυμίζει Motley Crue με Guns 'n' Roses), Valiant Song Και Upside Right.

Ένα ευχάριστο άλμπουμ με καλές συνθέσεις και ρυθμό. Δε θα απογοητευθείτε.



www.rockingboy.de

wrote about us:

OH HA! Ich bin positiv überrascht. Innerhalb von einer Woche, bin ich jetzt schon das zweite Mal von einer Band, die aus Deutschland kommt, sehr angetan. Jetzt kommen die etwas älteren Herren von PRIVATE ANGEL daher und überzeugen mich mit ihrem äußerst traditionellen und kernigen Hard Rock. Das ganze wird so herrlich locker und frei von der Leber gespielt, dass es einfach nur sehr viel Spaß macht, sich „Nailed!" anzuhören.

Leider fehlt mir jegliche Information darüber, wie lang die Band existiert. Auf der eigenen Bandpage und auch im Promoflyer wird darauf hingewiesen, dass die einzelnen Bandmitglieder sich schon seit über 25 Jahren kennen. Wenigstens ein kleiner Anhaltspunkt.

1999 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum „The Truth" und konnten mit dem Longplayer, sowohl in England als auch in Japan, in den Charts einsteigen.

Man ließ sich ganze 7 Jahre Zeit, bis der Nachfolger veröffentlicht wurde. „Selling Off Time In Wonderland" erschien 2006 und kam bei den nationalen Kritikern recht gut an.

Jetzt, nach gut 5 Jahren, präsentiert sich die Band als Quartett und besteht aus:

Robbo Stoeltzel (Lead Vocals)

Dazz Shepherd (Guitars and Vocals

Peter Tobolla (Bass and Vocals)

Jochen Schmidt (Drums and Vocals)

Wie schon auf den beiden Vorgängern wird auch auf „Nailed!" urwüchsiger Hard Rock geboten.

Die vier „Jungs" scheren sich einen Dreck um Trends und ziehen ihr Ding kompromisslos durch und erinnern mich an DEEP PURPLE, RAINBOW und WHITESNAKE. Schon die Vergleiche lassen also erahnen, dass hier der härtere Rock, wie er in den '70er und 80'er Jahre des letzten Jahrtausends gespielt wurde, dominiert. Das es zu den o.g. Vergleichen kommt, liegt mit Sicherheit auch an dem Einsatz der guten alten Hammondorgel. Sie verleiht den Songs ein gewisses Vintage Feeling. Dabei klingt das Material alles andere als altbacken, sondern immens frisch und man merkt den Engeln (???;-) ) die Spielfreude, welche sie an den Tag legen, regelrecht an. Musikalisch bewegt sich die Band auf einem soliden Level und die Produktion kommt richtig schön druckvoll aus den Speakern. Dazz Shepherd überzeugt durch sein melodisches Spiel auf ganzer Linie und zeigt auch, dass er äußerst vielseitig zu Werke gehen kann. Peter Tobolla und Jochen Schmidt sorgen, am Bass und Schlagzeug, für ein druckvolles Fundament, auf dem er aufbauen kann. Robbo Stoeltzel vereint in seiner Stimme alle Eigenschaften eines coolen Hard Rock Sängers mit Eiern. Mich erinnert er manchmal ein bisschen an Charly Huhn (ex-VICTORY, FOGHAT) und David Coverdale (WHITESNAKE). Seine leicht angeraute, kraftvolle Stimme passt hervorragend und die restlichen 3 Herren liefern nicht nur an ihren Instrumenten eine gute Leistung ab, sondern auch bei den mehrstimmigen Refrains oder auch Background Chören. Hier liegt auch eine der Stärken der Band. PRIVATE ANGEL verstehen es vorzüglich, mehrstimmige Refrains/Chöre in ihre Songs einzubauen und verleihen ihren Songs dadurch eine ganz individuelle Note bzw. einen hohen Wiedererkennungswert.

Der Vierer zeigt sich gleich beim Opener „Human Wreck" von seiner besten Seite. Shepherd's melodisches Gitarrenspiel fällt sofort positiv auf und auch die restlichen beiden Herren grooven sich den Arsch ab. Durch den Einsatz der Hammondorgel werden Erinnerungen an PURPLE wach. Robbo und der Rest der Bande überzeugen durch eine tolle Sanges- und Background Leistung. Ist auf jeden Fall ein optimaler Start. „ Nailed!" bewegt sich auf gleichem Terrain und auch Niveau. Sowohl die Gitarre als auch der Chor, zum Ende des Songs, sind einfach nur geil! „Tomorrow Today is Yesterday" ist ein cooler Rocker, bei dem Schmidt's Schlagzeugspiel Akzente setzen kann. Der Refrain lädt zum Mitgröhlen ein und ich kann mir gut vorstellen, dass sich der Song zu einem kleinen Live-Abräumer entwickeln kann. Mit orientalischen Tönen wird der Zuhörer bei „ Kush" überrascht. Der schleppende Midtempo Rocker ist der beste Track der Scheibe. Der mehrstimmige, düstere Chorus und Background Gesang löst bei mir eine Gänsehaut aus. Auch Robbo's fast schon verzweifelter, Gesang ist einfach nur genial. Mit der Nummer haben mich die Jungs echt an den Eiern gepackt! Eine Wahnsinns - Nummer! Weitere Songs, die man sich unbedingt anhören sollte, sind:

„My Haunt", Private Shelter" und „Right Sight Up". Zum letzten Song „With A Little Help From My Friends" kann ich leider gar nichts schreiben, da der Song auf der digitalen Promo fehlte. Ich vermute mal, dass es sich hierbei um eine Coverversion des BEATLES Klassikers handelt.

Trackliste:

1. Human Wreck

2. Nailed!

3. Tomorrow is Today´s Yesterday

4. Last Chance

5. Kush

6. Shine on

7. Tramp Stamp Boogie

8. My Haunt

9. Valiant Song

10. Private Shelter

11. Upside Right

12. With a little Help from my Friends

„Nailed!" ist ein wirklich gutes Hard Rock Album geworden, das Anhängern von DEEP PURPLE und RAINBOW gefallen wird. Das sie aber durchaus auch mehr zu bieten haben, beweisen sie durch eine erstklassige Bandleistung und tollen Songs. Wem diese Merkmale beim Kauf einer CD wichtig sind, muss hier unbedingt zugreifen!

Mich haben PRIVATE ANGEL absolut überzeugt und beweisen, dass man keinen großen Bandnamen tragen muss, um großartige Musik zu fabrizieren.

Ich habe richtig Lust bekommen die Band mal live zu sehen.

Die Band und auch das Album gehört unterstützt!

Von meiner Seite gibt es 8 fette und wohlverdiente Punkte.

Götz


Notre avis sur Private Angel - Nailed!

musicwaves.fr wrote:

Note : 8.0/10 | Ce groupe germain plutôt inconnu dans nos contrées a pourtant 25 années d'existence et sort maintenant son troisième album. S''ils sont peu productifs, ils sont au moins régulier avec un premier CD en 1999, un deuxième en 2006 et le fameux troisième, intitulé "Nailed !", en 2011! Parmi les membres du groupe, apparemment une bande de potes de longue date, seul Robbo Stoelzel semble avoir sorti quelques babioles auparavant, notamment avec le groupe Vacancy.

Vu son origine, le cliché voudrait que l'on reproche à ce groupe un certain manque de finesse... Eh bien pas du tout ! Lorgnant plutôt vers les UFO, Waysted ou Thin Lizzy, sans renier une parenté avec Accept ou Sinner, ce groupe distille quelques beaux pétards bien hard allumés par un guitariste bien au faîte de son jeu. "Last Chance" en est probablement le meilleur exemple. Tout s'enchaîne facilement, et quand un morceau pourrait s'assoupir, le gratteux intervient et nous emmène avec aisance jusqu'à la fin du titre ("Nailed !", "Shine On" ; "Tomorrow Today is Yesterday").

L'album s'écoute en boucle, et à chaque tour, les mélodies et les soli prennent un peu plus d'ampleur. Qui plus est, le jeu de batterie apporte un groove sympa irrésistible. Après, des chœurs à la Accept ("Nailed !", "Human Wreck" ) participent à une efficacité sans faille.

Plus Hard que Metal le groupe s'aventure même parfois vers un country hard de bon aloi avec « Vailant Siong » et la ballade « My Haunt » qui rappelle un peu Lynyrd Skynyrd. Et quand l'envie s'en fait sentir, le style peut changer et se faire grave comme sur l'oriental « Kush » ou plus anodin comme sur le boogie « Tramp Stamp Boogie ». A aucun moment la lassitude ne se fait sentir.

Bref, avec ce talent mélodique, cette voix percutante et ce guitariste inspiré, voilà une galette à déguster sans modération. Pour ma part, j'en reprends une sans craindre pour mon diabète.


Kundenrezension amazon.de

Frank Cooley wrote:

WOOOWWW - Das volle Brett!

Die Hörproben auf der Homepage der Jungs versprechen nicht zu viel. Hier geht's wirklich zur Sache. Mit einem Bombensound legen die Frankenboys 12 Hammernummern vor, die jedem Hardrockfan - und darum handelt es sich hier - die Gehörgänge frei blasen.

Gesegnet sind die, die eine große Stereoanlage ihr Eigen nennen dürfen und keinerlei Zoff mit etwaigen Nachbarn befürchten müssen. Denn dazu sei hier geraten: Aufdrehen und abrocken, was das Zeug hält. Ich habe die Scheibe nunmehr seit Stunden pausenlos im Player und kann mich nicht satthören. Das führe ich auch auf die geniale Produktion zurück. Da kann man auch mal lange richtig Gas geben, ohne dass einem hinterher die Trommelfelle pfeifen. Ein ausgewogener, fetter Sound, gitarrenorientiert, aber mit einem präsenten Schlagzeug- und Bassfundament.

Die Musiker selbst sind - und das hört man - jahrelange Profis. Da passt alles. Angefangen beim rotzig-rauchigen Sänger Robbo Stöltzel, der sich mit seiner Röhre hinter einem Coverdale nicht zu verstecken braucht, über den genial-melodischen Gitarristen Dazz Shepherd (Ist das ein Pseudonym?), bis hin zu der hammermäßigen Rhytmusgruppe mit Peter Tobolla am Bass und Jo Schmidt an den Drums. Das groovt, Mann!

NAILED! ist noch ein bisschen härter ausgefallen, als das Vorgängerwerk "Selling off Time in Wonderland". Aber damit liegen PRIVATE ANGEL voll im Trend.

Abwechslungsreich gehts durch die Themen der Welt. Orientalische Klänge hier gut verbaut, 2-stimmige Südstaatensoli da kurz angedeutet, volles Metal-Brett dort... aber alles wie aus einem Guss. Voll geiler Hardrock eben.

Alles in allem eine Scheibe, die im CD-Regal eines Rockfans nicht fehlen darf.

Man wundert sich, dass es in deutschen Landen nicht mehr Bands von diesem Format gibt.

Nur weil ab und zu solche Scheiben auf den Markt kommen, glaubt man daran, dass Rock'n Roll wirklich niemals sterben wird. In diesem Sinne: Let's rock!


 
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