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Recensions

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Private_Angel_The_Truth_2003

The Truth - Original 1999

Tracks:

01 C.O.M.
02 Anytime
03 Until the end of time
04 Woman oh woman
05 Please dont forget me
06 You make me burn
07 Love attack
08 This ol broken heart
09 Like a stranger
10 Im on fire
11 All for love
12 Rock city
13 Im going home

sotiw

Selling Off Time In Wonderland - Original 2006

   

Tracks:

01 Changing Time
02 Hold On
03 I Wanna Know
04 I´ll Be There (A Father´s Song)
05 Slave And Master
06 Hell Of A Time
07 Selling Off Time In Wonderland
08 The Liar
09 Dr. Rock
10 Friends
11 Mountain King
12 The Chamber Song
13 All That I Want
14 Still Alive
15 The Whole World´s Going Crazy
16 Little Angel
17 When It´s Over
18 Starlight Blues

Track Play Size Length
01 - Changing Time

3.3 MB 3:38 min
05 - Slave and Master

3.6 MB 3:54 min
06 - Hell of a Time

3.3 MB 3:34 min
07 - Selling off Time in Wonderland

3.2 MB 3:32 min
11 - Mountain King

4.1 MB 4:27 min
12 - The Chamber Song

5.5 MB 6:00 min
13 - All that I want

3.5 MB 3:48 min
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Purer Rock welchen man fĂĽhlen kann, das verspricht uns das Info der 2ten Private Angel-CD "Selling off Time in Wonderland" und da kann man auch kaum wieder sprechen. Kernig gehen die Engel zur Sache auf ihrem neuen Album.

Mit dem Longplayer ist die deutsche Band bei Point Music untergekommen und dĂĽrfte was fĂĽr die Einkaufslisten der Fans von Hotwire, Soul Doctor, Deep Purple oder alte Bonfire sein.

Guter, sehr erdig produzierter Rock´n Roll mit Seele geben uns Private Angel.

Es wird eine Menge geboten, denn in den 70 Minuten lassen uns das Sextett 18 Mal die Hände zum mitrocken erheben. Das Album wird mit einen fantastischen Up-Tempo-Rocker eröffnet und „Hold On" schlägt danach auch mal balladeske Töne an...

... das Album „Selling off time in Wonderland" passt schon gut, denn der Titeltrack rockt amtlich und die leichten Hammondorgel-Vibes bei Stücken wie „I wanna know" erinnern mich doch stark an Deep Purple und Rainbow. Der klassische Hardrock lebt eben von Feuer und von der Fähigkeit gute Songs zu schreiben. Davon haben Private Angel schon ein paar amtliche an Bord....


Frankenland ist Wunderland

Aus Nürnberg rocken sich Private Angel in den Gehörgang. Hardrock ohne Schnörkel, mit Erfahrung und kurzweiligem Songwriting. Herausstechend der prägnante Gesang, die Solide wie dienliche Gitarrenarbeit und die dezente Rhythmustruppe. Der Rest fügt sich prima ins Gesamtbild und mit Sicherheit ist Private Angel ein Liveerlebnis im kleinen Rockclub mit nicht funktionierender Klimaanlage. Geht so voll in Ordnung.


AOR Heaven:

Private Angel is a NĂĽrnberg based six piece which released their debut "Truth" way back in 1999. Since that time not much happened at the Private Angel camp besides some line-up changes, the band wrote plenty of songs as has their second album "Selling Off Time In Wonderland2 now on offer. It really looks like that they put every song which they have written in the past seven years on the album, cause it's pretty unusual that an album contains 18 songs...


Wollt ihr Rock? Gut, dann seid ihr hier richtig. Private Angel bringen nämlich ihr zweites Album „Selling off Time in Wonderland" heraus. Was uns erwartet, ist Rock in Reinform, und das ganze 70 Minuten lang.

Ganze 18 Tracks haben die sechs Jungs auf die Scheibe gepackt und es wird nicht langweilig. Dabei verarbeiten sie aktuelle und ernste Themen, wie die achtjährige Gefangenschaft von Natascha Kampusch in „Slave and Master" oder eine Reflexion des dritten Reiches in „The Chamber Song". Ansonsten sind natürlich auch die üblichen Themen Liebe und Freundschaft dabei, und auch eine Widmung, „I'll be there for you (A Father's Song)", in Form einer wunderschönen Rockballade.

Es ist kein Song dabei, den ich langweilig fand. Und da die CD zum Hören bei mir im Auto lief, musste ich eher aufpassen, dass keiner von mir ein Foto macht. Die Songs sind rockig, abwechslungsreich und bewegen sich von Ballade über Rock und Hardrock bis Rock'n Roll/Blues. Es ist eher schwer, sie wieder aus dem Kopf zu bekommen, ich konnte sie meist schon beim zweiten Hören mitsingen. Meine persönlichen Favoriten sind „Hell of a Time", „Friends", "Mountain King"„Still Alive" und „Starlight Blues". Naja, das sind noch nicht alle, aber die, die ich am meisten mag. „Starlight Blues" sticht besonders hervor, weil es eher ins Schema Rock'n'Roll/Blues passt und ein bisschen an Oldies erinnert. Im Vordergrund steht der Gesang, begleitet von Gitarre, die mehr hintergründig spielt, und der Rhythmus kommt durchs Klatschen, die Harmonien durch mehrstimmigen Gesang.

Ich habe nicht wirklich etwas zum Meckern gefunden.

Die Jungs haben sich bei ihren Songs eine Menge MĂĽhe gegeben, und das merkt man auch.

Reinhören lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin begeistert und kann dieses Album nur weiterempfehlen. „Get your date with Dr. Rock!"


Private Angel, die Band gibt es schon lange, sehr lange, denn die fränkische Formation hat sich bereits 1980 gegründet und das 1999 veröffentlichte "The Truth" kletterte in Japan und England problemlos in die Charts.

Nun ist es wahrlich Zeit für ein neues Album und die "Privatengel" kleckern da überhaupt nicht, denn hier gibt es Masse fürs Geld, insgesamt sind hier 18 Stücke mit fast 80 !!! Minuten Spielzeit auf der CD. Und die Band rockt. Purer Rock - ohne Umwege kommen Privat Angel auf den Punkt. Und vor allem steht Abwechslung im Vordergrund, so ist "Changing Time" ein eingängiges Rockstück, das treibt, "Hold On" rockt auch, birgt aber viele melodische Elemente in sich und auch einige balladeske Parts sind zu hören. Anleihen an Südstaaten Rock haben wir in "The Liar", der "Mountain King" ist etwas flotter und "The Chamber Song" ist, abgesehen von dem geilen und etwas härteen Solo, eine verträumte Ballade. "Still Alive" sind die Herren auf jeden Fall, hier mit einem richtig Riff betonten Stück, "The Whole World's Going Crazy" ist wie der Titel schon sagt auch ein wenig frickelig und sehr interessant gespielt. "When It's Over" ist ein Melodic Rock Song, der eben rockt ohne Ende, aber im Refrain und in den Vocals viel Gefühl und Melodie steckt un der "Starlight Blues" verrät auch im Namen schon und was es geht, etwas bluesig zu rocken.

Tja, die Private Angels erfinden die Musik nicht neu, aber das hier ist ein sehr langes und einfach SpaĂź machendes Scheibchen.


Obwohl er bisher nur wenigen Musikfreunden untergekommen sein dürfte, verbirgt sich hinter dem Namen PRIVATE ANGEL keineswegs ein grüner Newcomer (und...ähem...keine Telefonsex-Hotline), sondern eine gestandene Rockformation, die sieben Jahre nach ihrem Debüt "The Truth" (auf dem noch ein anderer Sänger zu hören war) mit einem dicken Batzen neuer Songs aus dem Rock-Keller zurückgekehrt ist.

Nachdem das Coverbild den ersten Hinweis auf die Spielart des fränkischen Sextetts geliefert hat, beginnt die Scheibe erstmal mit einer urigen Hammondorgel, die an die Hoch- und Anfangszeiten des Hardrock denken lässt. Diese kommt im weiteren Verlauf zwar nur noch selten vordergründig zum Einsatz (wie etwa bei "Mountain King" oder "All That I Want"), lässt dann aber den DEEP PURPLE-Freund verstärkt aufhorchen. Die kräftige, auch mal rotzige Stimme des Frontmanns kann passend dazu durchaus mal mit gewissen Gillan-Vibes aufwarten und weiß allgemein als gute Rock-Röhre zu überzeugen.

Ansonsten dürften der Band mit ihrer Mischung aus melodischen Heavy-Rock und traditionellen Hardrock auch andere große Namen wie GREAT WHITE oder THUNDER als Inspirationsquelle gedient haben. Als zusätzlichen Beleg und Ergänzung des Bandsounds schüttelt sich der (oder die) Klampfer immer wieder packende Riffs und Soli aus dem bluesgetränkten Ärmel, die Songs wie "The Liar" und "Slave And Master", um nur einige zu nennen, zusätzlichen Antrieb geben. Richtig ausgetobt wird sich diesbezüglich (dem Titel entsprechend) natürlich beim Abschlusssong.

Mit dem bedrückenden "The Chamber Song" befindet sich ein textlich ambitionierter Track (nicht der einzige) auf dem Album, der von den Beweggründen her aller Ehren wert ist, bei dem mir die Einarbeitung der Hitleransprache vom 01.September 1939 aber ziemlich sauer aufstößt. Wirkt doch arg nach Effekthascherei und passt so gar nicht zur sonst positiven Gesamtstimmung des Albums. Die Verarbeitung des Themas in eigenen Worten hätte es nach meinem Geschmack zur Darstellung des Anliegens getan. Ist Ansichtssache und betrifft letzlich nur einen winzigen Bruchteil des Gesamtwerks (fällt aber auf).

... Dafür gibt es hier ehrlichen, bluesrotzigen Hardrock von bodenständigen Handwerkern, denen die Sache an sich wichtiger scheint, als die utopische Hoffnung auf eine Weltkarriere. Passt zum Bier, wie zum Whisky.


Verdammte Kiste! Bereits durch meine letzten "Zwangsreviews" zu den (Re-)Releases von Fair Warning ist so ein alter Death/Black Metaller wie ich wieder auf den Geschmack gekommen. Es muss nicht immer an allen Ecken und Kanten knallen bis die Kirche abgebrannt ist. Einen Vorteil haben Private Angel gegenüber Fair Warning definitiv. Die Vocals von Sänger Robbe sind bei aller Melodieverliebtheit immer noch rauh genug, um nicht total in die widerliche Schmalecke gesteckt zu werden. Wobei ich ja nix (mehr) gegen Fair Warning hören möchte. Aber kommen wir zurück zum Thema. Für alle, die noch nie etwas von Private Angel gehört haben. Diese Band existiert bereits seit 1980, doch erst 1999 nahm man das Debüt "The Truth" für Point Music auf. Eine längere Auszeit schien danach notwendig und so dauerte es geschlagene sieben Jahre, bis Private Angel nun endlich mit ihrem zweiten Rundling um die berühmte Ecke biegen. Klar ist, diese sechs Herren machen auch heute noch genau die Art von Hardrock, wie sie ihn wahrscheinlich bereits in ihrer Anfangszeit zu Beginn der 80er gespielt haben. Und mal ganz im Ernst. Gerade so was ist doch irgendwie geil! Ich meine, wieviele Bands tönen in Interviews herum, wie sehr sie doch auf alle möglichen Trends scheißen! Private Angel tönen nicht herum, sondern sie "Let The Music Do The Talking"! Geboten werden uns 18 sauber produzierte Tracks mit Ohrwurmcharakter, jeder Menge guter Grooves sowie einiger angenehmer balladesker Klänge. Normalerweise ist es ja gerade bei Hardrockalben recht leicht, die Hits herauszuheben, doch bei "Selling Off Time In Wonderland" wird das Haus von der ersten bis zur letzten Sekunde in Grund und Boden gerockt. Geile Sache!

Jörn Offeney

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Alle 156 Reviews des Redakteurs anzeigen?

7 von 10 Punkten


http://www.evilrockshard.net/

Im Jahr 1980 nach Christus wurde die Band Wildcat geboren. Aus Wildcat wurde Private Angel, die 1999 ihr Debüt-Album präsentieren konnten. Nun, sieben Jahre nach ihrem ersten Longplayer, tauchen die sechs Nürnberger mit neuem Sänger wieder auf und zeigen uns das was sie am besten können: puren Hard Rock.

Mit einer Mischung aus melodischen Heavy Rock und klassischem Hard Rock starten die Franken in ihre knapp 70 Minuten Silberscheibe. Erinnerungen an Deep Purple, Great White und Bonfire kommen hoch. Energische Gitarren Riffs und eine kräftige Stimme harmonieren gekonnt. Eine positive Stimmung liegt auf dem Album ...sind die Stücke sehr eingängig, die Gitarrenparts solide und der Rhythmus relativ dezent. Heraus sticht die kraftvolle Stimme des Fontmanns. Musik ist Geschmackssache, das kommt sehr gut bei 'A Chamber Song' zu Tage. Ein bedrückender Songtext, bei dem das Einspielen der Hitleransprache vom 01.September 1939 nicht gerade zur Auflockerung beiträgt. Texte scheinen den Sechs auf jeden Fall wichtig gewesen zu sein. Meist werden aktuelle Themen angesprochen und gut im Song verarbeitet.

Stefanie Krämer

Rock Hard:

PRIVATE ANGEL

Selling Off Time In Wonderland

Point Music (69:59)

VĂ–: bereits erschienen

Das Sextett aus Nürnberg liefert mit „Selling Off Time In Wonderland" ein viel versprechendes Melodic-Rock/Hardrock-Album der alten Schule ab. Neben der hervorragenden Gitarrenarbeit ist es vor allem die leicht rauchige Stimme von Robert Stöltzel (ex-Vacancy), die zu begeistern weiß. Soundtechnisch kann die Eigenproduktion locker mit großen Namen mithalten. Auch wenn unwillkürlich Bandnamen wie Krokus, Foreigner, Whitesnake oder Deep Purple durchs Oberstübchen flanieren, fällt es schwer, PRIVATE ANGEL auf bestimmte Vorbilder festzunageln. Liebhaber zeitloser Rockmusik mit hoher (!) Melodiedichte sollten unbedingt mal ein Ohr riskieren.

Anspieltipps: der starke Opener ´Changing Time´, das fast schon poppige ´Little Angel´ und die bedrückende Kriegsballade ´The Chamber Song´.

Lisa Stegner

7,5


Private Angel machen guten, ohrwurmlastigen Hard Rock im klassischen Sinne. Damit ist eigentlich schon das meiste gesagt. Leute, die auf Innovationen stehen können beruhigt weiterklicken, wer dagegen guten klassischen Hard Rock mag, darf sich die Scheibe „Selling off time in wonderland" eigentlich getrost in den Einkaufskorb legen. Das liegt nicht nur daran, dass die Hooklines der Band immer das gewisse Etwas haben, sondern auch daran, dass Sänger Robbo Stöltzel ein rauhes, intonationssicheres Organ hat, dass den Songs die nötige Kernigkeit verschafft. Mit Spielzeit geizt der Silberling von Private Angel ebenfalls nicht: 18 Tracks und ca. 70 Minuten Spielzeit befinden sich auf „Selling off time in wonderland". Natürlich findet sich da auch der ein oder andere Song, der nicht perfekt ist. Wenn aber so energiereiche Stücke wie das Titelstück oder der höchst gefühlvolle und mit starken Lyrics versehene „Chamber Song" ebenfalls an die Ohren des Hörers gelangen, sehe ich eigentlich keinen Grund, warum Hard Rocker hier nicht glücklich werden sollten.


Aus dem textlichen und musikalischen Müll fränkischer Metal-Bands heben sich Private Angel wohltuend ab. Solider Hardrock, kraftvolle Vocals und eingängige Refrains wie im Mid-tempo-Opener "Changing Time", oder auch balladesker Rock mit einem Black Sabbath ähnlichen Riff in "Hold on" wechseln sich mit Balladen und klassischen Hardrock-Stücken ab. Insgesamt ordentlicher Hardrock, der bei der ländlichen Cowboystiefelträgerfraktion in irgendwelchen Mehrzweckhallen auf jeden Fall Anklang finden wird, weil hier nicht das Rad neu erfunden, sondern ordentliche Arbeit abgeliefert wird.


Na also, Deutschland rockt! Oder um es im Fall von Private Angel etwas genauer zu sagen: Franken rockt! Mit ihrem Zweitwerk "Selling Off Time In Wonderland" haben die Süddeutschen nach siebenjähriger Pause ein ganz starkes Hard Rock-Album abgeliefert, das je nach Song mit einer wummernder Orgel, prächtigen Twin-Lead-Gitarren, stilechten Balladen, powervollen Abgeh-Nummern mit mächtigen Riffs oder auch mal mit einem Blues vollkommen überzeugt.

Tief verwurzelt im Hard Rock der 70er und 80er Jahre bringt das Sextett sage und schreibe 18 (!!!) neue Songs mit einer Spielzeit von fast 70 Minuten unters Volk, die fernab von Klischees durchweg eingängig und sehr melodiös ihren Weg in die Gehörmuscheln finden. Der Opener "Changing Time" räumt erst mal auf, bläst mit schwerer Orgel, einem fetzigen Gitarrenriff, kraftvollem Gesang, sowie geiler Bridge und gutem Refrain alle Zweifel und etwaige Ungewissheit weg, um somit Platz und Zeit für den Rest des Albums zu schaffen.

Wenn auch Private Angel diesen Musikstil nicht neu erfunden haben, oder ihm wesentliche, bzw. neue Impulse geben kann, so wirken dennoch der Vortrag, das Songwriting und der Einsatz frisch, hungrig, unverbraucht und bereit, die Welt im Sturm zu erobern. Sämtliche Bandmitglieder verrichten einen klasse Job, wobei (in diesem Genre ja nicht gerade außergewöhnlich) die Gitarren und der Gesang tonangebend sind. Und auch bezüglich meiner einleitenden Worte braucht man sich keine Sorgen zu machen, denn die gesamte Produktion klingt angenehm international und braucht sich vor Vergleichen nicht zu scheuen.

Hier einzelne Songs herauszuheben ist wegen des durchgehend hohen Qualitätslevels gar nicht so einfach, daher nenne ich jetzt einfach mal meine persönliche Favoriten: Bezüglich der Rocker wäre das zum einen der bereits erwähnte Opener "Changing Time", der sich wirklich als Hammersong herausstellt und keine Wünsche offen lässt. Und zum Zweiten möchte ich den geneigten Zuhörern "The Chamber Song" ans Herz, bzw. Ohr legen. Ein sehr langsam und nachdenklich gehaltener Track mit einfühlsamen Gitarren, klasse Gesangsmelodien und einem Text, der sich mit den nie endenden Kriegen auf unserem Planeten beschäftigt.

Ansonsten ĂĽberzeugen vor allem "I Wanna Know", "All That I Want", "Hell Of A Time" oder "Little Angel" (der einer der Songs mit coolen Twin-Leads ist). Und als Abschluss gibt es mit "Starlight Blues" noch einen herrlichen Boogie-Blues mit Akustikgitarren und hohem Mitsingpotential zu belauschen.

Dieser hohe Mitsingfaktor zieht sich ĂĽbrigens wie ein roter Faden durch das gesamte Album, sodass man sich die Songs auch durchaus gut im Radio vorstellen kann. Und mit "Selling Off Time In Wonderland" im RĂĽcken sind fĂĽr die Konzerte der Band eine grandiose Stimmung und jede Menge Fun bereits vorprogrammiert.

Bei diesem Song-Zyklus geht alles Hand in Hand und unter der Rubrik 'Schwachstellen' gibt es das Wort 'Fehlanzeige' zu vermerken. Ein ĂĽberzeugendes und starkes Hard Rock-Album.

Rock It!

Band: Private Angel

Album: Selling Off Time In Wonderland

Spielzeit: 69:53 min

Plattenfirma/ Vertrieb: Point Music

Vergleichbare Bands: Bonfire, Subway, Human Zoo

VĂ–-Datum: bereits erschienen

Wertung: 7,5


Wer wünscht sich in der heutigen Zeit nicht gerne einen Engel ganz für sich? Eben, und wenn der PRIVATE ANGEL auch noch guten melodischen Hardrock in der Tradition von BONFIRE und den sträflich unterbewerteten SUBWAY macht – umso besser! Der Sechser kann nicht nur mit „The Truth" bereits einen Longplayer vorweisen, die Mitglieder sind auch allesamt „alte Hasen". MAGGIE'S MADNESS und VACANCY sind die Referenzen, die zumindest im süddeutschen Raum einen guten Namen hatten. Bassist Peter Tobolla gehörte gar WILDCAT an, die Mitte der Achtziger mit dem frauenfeindlichen und schnell indizierten Motiv ihres einzigen (?) Albums für Gesprächsstoff sorgten. Die CD bietet mit knapp siebzig Minuten viel Musik für's Sauerverdiente...

...das eingängige „Hell Of A Time" und insbesondere „Friends" und „Dr. Rock" echte Zuckerstückchen sind. Mehr davon hätte das Album locker in den Acht-Punkte-Bereich gehievt. Anhänger des melodischen Rocks dürfen gern ein Ohr riskieren...

Andreas Höhn


Private Angel:

Selling Off Time In Wonderland

Point Music

Private Angel sind eine Band aus dem Raum Nürnberg. Ihre erste CD erschien bereits 1999, jedoch damals noch mit einem anderen Sänger. Mit Robert Stöltzel steht nun aber ein adäquater Ersatz am Mikrofon. Unterstützung findet er bei drei weiteren Sängern in der Band. Zusammen hat das Sextett einen interessanten Longplayer eingespielt. Wobei das Werk sich diese Bezeichnung dank einer Spielzeit von 70 Minuten wirklich verdient hat. Ganze 18 Titel fanden auf der CD Platz und die haben es in sich. Lupenreiner Hardrock der Güteklasse A wird euch hier geboten. Dass alle Beteiligten schon eine jahrelange Erfahrung im Musikgeschäft haben kommt hier zum tragen. Private Angel brauchen den Vergleich mit bekannten Szenegrößen nicht zu scheuen.

Die Band arbeitet ab Januar schon wieder an neuen Songs. So wird es hoffentlich nicht wieder sieben Jahre bis zum nächsten Release dauern.


Komischer Titel, doch irgendwie egal. Zeigt schon die schwarze Gibson Les Paul-Gitarre, wo es lang geht, bestätigt sich meine Vorahnung tatsächlich. Vielleicht wegen des urigen Bandnamens und des chaotischen Titels schloß ich zunächst darauf, dass Private Angel aus den USA kommen, doch weit gefehlt. Private Angel sind im Frankenland beheimatet, womit dieser Punkt ebenfalls geklärt wäre.

Musikalisch wird erdig-groovender, Rhythm and Beat orientierter Melodic-Hardrock klassischer Art mit starker US-Färbung und unverkennbarem Bluesfeeling geboten, von dessen Lockerheit sich manch gestandene Rockband eine dicke Scheibe abschneiden kann. Lebendiger Street Rock 'n' Roll der 70er-Schule, dessen breites Spektrum unter Garantie seine Fans findet. Gerade solche Zutaten sind es, deren Einfluß dieser Musik erst so richtig ihre Würze gibt.

Selling Off Time In Wonderland offenbart achtzehn Stücke ehrlichen, puren blitzsauberen Rocks, dessen Zeitgeist spürbar lebendig durch Mark und Bein fließt. Knackige Groovestampfer Marke Slave And Master, Hell Of A Time, Still Alive, Mountain King und All That I Want erinnern an Led Zeppelin, Deep Purple, Uriah Heep, Whitesnake oder Van Halen in den 70ern als solche Bands noch ordentlich Feuer auf der Pfanne hatten - Led Zeppelin sind Geschichte. Bei Coverdales wieder erstarkten »Weißen Schlange« und Uriah Heep mag man es selbst bis heute immer noch glauben; Deep Purple und Van Halen hingegen sind auf ihre gesetzteren Tage viel zu lasch geworden.

Private Angel offenbaren siebzig Minuten frischen, unverfälschten Rock-Spirit erster Güteklasse aus den frühen Anfangstagen des Rock als dieser noch in den Kinderschuhen steckte, dessen coolem Feeling und simpler Attitüde sich kein echter Rockfan wirklich entziehen kann. Locker-flockiger Rock 'n' Roll oberen Qualitätslevels für knallige Sommergrillpartys und Gute-Laune-Feten. Bands dieses Formats wären für's Rock of Ages-Festival jedenfalls nicht schlecht geeignet!


German Hard Rock band Private Angel released their second album, like the predecessor The Truth, again on Point Music. Melodic Hard Rock is the field of expertise of Point Music, so that also sets the course for the six guys from Franken (for those who do not know: Franken is a region in Germany, the main city is Nuernberg, and they are famous for wine and little Bratwurst). The short bio helps a bit since they are hardly known outside their local scene, and you may be surprised to know that the band has existed since 1980. 1980? Impressive. Also, all members are quoted as Ex-"something" musicians, with only one little drawback: None of the quoted bands has a name outside the Nuernberg city limits: Wildcat, Nightline, Maggie's Madness, Vacancy. Does anybody know these names?

The point is that with a rocking history of over 25 years, they just don't need to show off or try to impress by creating a wildly insignificant bio, but that is part of the game. A bunch of guys on the other side of 40 will most certainly not revolutionize the music of the world, so just by letting them take you along on their journey down the 18 tracks of Selling Off Time In Wonderland, the album works.

This band has quite a lot in common with Deep Purple. Not only are several of the tracks written in the same vibe, but also the album breathes the same "I don't care much if you think we are cool or not" attitude Purple has shown for a couple of albums now, which makes all their releases so enjoyable. Private Angel does the same: they don't stand out in any way, but they don't care. They just rock, audibly enjoying themselves in the process. There are no guitar extravaganzas, no speed attacks, no industrial or modern sounds; just a band that does well on German local street fairs, where the tap wagon (do you know what that is? Probably a very German thing: look here) is adjacent to the stage and a few dozen sparse-haired family men in denim and sweaters nod their heads enjoying a Tucher beer in the last rays of the setting sun. That is where this straight, simple Rock would do best ... probably spiced up with a few cover versions of known bands so the performance goes down well, and a few albums will be sold after the show next to the stage when the band and audience chat over another glass or two.

The first three songs of the album offer as much variety as one can expect in this hard musical nĂ­che, and even with a ballad "I'll Be There (A Father's Song)" following (looks like someone just became father -- congratulations) listeners can enjoy the Rockier side again... ...This album should be worth listening to if you like Deep Purple, Bonfire, Krokus, Whitesnake, Gotthart, Gary Moore, and Uriah Heep.

www.undergroundempire.de

Runderneuert geht's in die zweite Runde: quasi aus dem Nichts und ohne jegliche Vorankündigung schneit dieser Tage ein neues Album der Nürnberger Rockhoffnung RIVATE ANGEL in die Plattenläden der Nation, nicht ohne mit einer faustdicken Überraschung aufzuwarten: Mainman Franz Zellner hat Vacancy-Stimme Robbo Stöltzel ins Boot geholt und damit ein ganz grosses Ass aus dem Ärmel gezaubert. Nach einem aussergewöhnlichen Intro steht mit 'Changing Time' eines der Highlights gleich am Anfang der Scheibe, die vor allem ob ihres lebendigen Sounds positiv zu überraschen weiss und mächtig gute Laune verbreitet. Tief verwurzelt in der Ära der 70er und 80er liefern uns die Herren ein hochklassiges, zeitloses Hardrock-Album mit einigen ruhigeren, mit viel Seele dargebotenen Momenten ('I'll be there', 'The Chamber Song'). Aussen vor bleibt hierbei jeglicher unnötige Stadionbombast oder sonstiger blendender Firlefanz, so dass Songwriting und Performance ganz klar im Vordergrund stehen. Manche Nummer zündet nicht gleich auf den ersten Durchlauf, wartet dafür jedoch mit entsprechend mehr Langzeitwirkung auf und fügt sich in ein absolut stimmiges, abwechslungreiches Gesamtbild. Durch den Ausstieg von Altsänger Dudek tritt das noch auf dem Debut vorhandene 'Jaded Heart'-Element stark in den Hintergrund, und Herr Stöltzel verleiht dem ganzen mit seinem ausdrucksstarken, angerauhten Rock'n'Roll-Organ 'ne ganze Ecke mehr Bodenständigkeit. Wer also nicht gerade die Visions dauerabonniert hat oder sich in anderer Weise als trendhörig oder mediengesteuert einstufen lässt, dem sollten rifflastige Edelrocker der Marke 'All that i want' oder -nomen est omen- 'Dr. Rock' absolut gut reinlaufen. Exakt so hat ein ehrliches Rockalbum ohne Netz und doppelten Boden zu klingen! Für Insider hält das Album gegen Ende der Spielzeit dann noch zwei faustdicke Überraschungen bereit: Zum einen gibt's da mit dem starken 'Little Angel' ein bis dato unveröffentliches Vacancy-Highlight zu bestaunen, das wohl niemals das Licht der Welt erblickt häte, wäre Robbo nicht der Combo beigetreten. Was ob der Güte der Nummer wirklich schade gewesen wäre. Zum anderen haben die Herren die alte Maggie's Madness-Nummer 'Lady Starlight' als Blues umarrangiert, so dass sie anfangs kaum mehr wiederzuerkennen ist. Tanzt natürlich gewaltig aus der Reihe, das Ding, und hätte sich in dieser Form auch richtig gut auf der 'Exile on main street' von den Stones gemacht. Macht jedenfalls Spass und sorgt für ein gelungenes Experiment. Fehlt also nur noch der Slot als Vorband eines etablierten Acts, um auf den Bühnen der Nation auch die letzten Zweifler überzeugen zu können.


Normalerweise bin ich für rockige Klänge aus heimischen Gefilden immer schnell zu haben, aber mit dem fränkischen Sechszylinder, der handwerklich nicht wirklich Anlass zur Kritik gibt, hatte ich zugegebenermaßen meine anfänglichen Schwierigkeiten und das obwohl sie über weite Strecken markig-klassischen Hard Rock bieten. Zudem wissen PRIVATE ANGEL mit Robbo Stöltzel einen Sänger mit einem markanten Organ in ihren Reihen, der den Vergleich zu BALTIMOORE-Mainman Björn Lodin keineswegs zu fürchten braucht. Doch irgendwie wird man den Eindruck nicht gänzlich los, dass man stellenweise das Material schon irgendwann mal gehört hat - wie z. B. im Falle von "The Chamber Song", bei dem wohl LED ZEPPELINs "Stairway To Heaven" Pate gestanden haben muss, oder "Little Angel", das auf einer der ersten beiden BRYAN ADAMS-Scheiben hätte stehen können. Mit jedem weiteren Durchlauf kristallisiert sich auch mehr und mehr heraus, dass die Stärken von PRIVATE ANGEL eindeutig in kernigen und gestandenen Rocknummern wie dem quirlig-röhrenden Opener "Changing Time" und dem kantigen "Slave And Master" oder dem Southern-lastigen "Dr. Rock" und dem ziemlich dreckigen "Mountain King" liegen. Ferner sind noch der Tempomacher "All That I Want" und der schmissige "Starlight Blues" auf der Habenseite zu notieren. In den balladesken und ruhigeren Momenten (z. B. "I'll Be There") hingegen agieren die Herrschaften etwas zu pomadig und zu überraschungslos. Im Großen und Ganzen ist dabei unterm Strich ein gutes Album mit internationalen Anstrich herausgekommen...


Das fränkische Sextett Private Angel musiziert bereits seit nahezu 20 Jahren, benötigte aber bis 1999 um ein Album zu veröffentlichen. Das späte Debut konnte ordentlich punkten und knackte sogar die englischen und japanischen Rock Charts. Der Erfolg konnte die Truppe aber anscheinend dennoch nicht zu einem flotteren Veröffentlichungsmodus bewegen. Das aktuelle Scheibchen ist somit das erste Lebenszeichen seit knapp 8 Jahren.

Bereits der Opener „Changing Time" erfüllt zu 100% die Erwartungen, die man von Altrockern in gesetztem Alter hat: eine Mischung aus 70er und 80er Klängen, was sich in den folgenden 17 (!) Songs und 70 (!) Minuten auch nicht mehr ändert. Eine Materie also, bei der wir Traditionalisten keine Warmlaufzeit benötigen.

Private Angel können sich drei große Pluspunkte auf ihr Konto buchen lassen:

Zunächst mal gestalten die Süddeutschen ihren Stil höchst abwechslungsreich, da sie so ziemlich alle Elemente des urwüchsigen Rocks verwenden.

Deep Puple, Rainbow und Whitesnake Verweise kommen genauso zum Tragen wie eine ordentliche AC / DC oder Molly Hatchet Schlagseite; auĂźerdem gibt es auch Party - Rock der Sorte Bonfire oder Van Halen auf die Lauscher.

Ein weiteres Highlight ist die Stimme von Sänger Robbo Stöltzel, der mit seinen kraftvollen, rauen Vocals mal an David Lee Roth, mal an Graham Bonnet und gelegentlich auch an Brian Johnson erinnert. Sehr stark!

Nicht zu unterschätzen sind zudem die teilweise sehr guten Texte in den Songs. Von persönlichen Dingen bis hin zu politischen Statements gibt es intelligente Lyrics, die bei dieser Art von Musik sonst ja eher selten auf dem Speiseplan stehen.

... Nicht, dass eine Nummer schlecht wäre und mit dem tollen „Hell Of A Time" ist den Jungs sogar ein kleiner Geniestreich gelungen. ...


Lately, the Metal genre has been (quite understandably) undermining the true nature of the word "angel". For example, we've got MORBID ANGEL and DEATH ANGEL, two rather un-evangelistic bands, if I do say so myself. However, the brutality is exchanged for something a bit more intimate with the arrival of PRIVATE ANGEL, a group of German rockers hell-bent on partying hard and having some good ol' fun.

Musically, PRIVATE ANGEL take a lot of cues from DEEP PURPLE, which is especially evident on the album opener, "Changing Time". Keyboardist George Giolacu provides some eerily Jon Lord-esque Hammond riffs in the intro while vocalist Robert Stöltzel hums his way into the first verse. Just like that, the tone is set for the rest of the album.

Because of the DEEP PURPLE comparison, you're probably thinking that PRIVATE ANGEL are firmly rooted in the past and should only appeal to those with a great deal of love for Classic Rock. Not so, I say! PRIVATE ANGEL have a surprisingly contemporary sound, mainly due to the heaviness of the guitar riffs provided by the double axe attack of Dazz Shepherd and Dieter Doligkeit. For every shout-out anthem like "Changing Time", there's a much heavier track like "I Wanna Know", which keeps the sound fresh and adds just enough edge to make PRIVATE ANGEL stand out in a sea of cookie-cutter Melodic Rock "revival" acts.

It's obvious that "Selling Off Time In Wonderland" (great title, by the way) will appeal to fans of 70s and 80s Hard Rock. The melodies are there, the crunching riffs are there; hell, even the power ballads are there ("I'll Be There", I'm lookin' at you). However, fans of edgier fare or Melodic Metal will enjoy this record as well; it's just rough enough in certain places to give it a broader appeal than your typical AOR record. Fun and fresh, "Selling Off Time In Wonderland" is an excellent piece of Hard Rock; pick it up now!


www.rocktimes.de

(Online December 27, 2006)

8,5/10

Na also, Deutschland rockt! Oder um es im Fall von Private Angel etwas genauer zu sagen: Franken rockt! Mit ihrem Zweitwerk "Selling Off Time In Wonderland" haben die Süddeutschen nach siebenjähriger Pause ein ganz starkes Hard Rock-Album abgeliefert, das je nach Song mit einer wummernder Orgel, prächtigen Twin-Lead-Gitarren, stilechten Balladen, powervollen Abgeh-Nummern mit mächtigen Riffs oder auch mal mit einem Blues vollkommen überzeugt.

Tief verwurzelt im Hard Rock der 70er und 80er Jahre bringt das Sextett sage und schreibe 18 (!!!) neue Songs mit einer Spielzeit von fast 70 Minuten unters Volk, die fernab von Klischees durchweg eingängig und sehr melodiös ihren Weg in die Gehörmuscheln finden. Der Opener "Changing Time" räumt erst mal auf, bläst mit schwerer Orgel, einem fetzigen Gitarrenriff, kraftvollem Gesang, sowie geiler Bridge und gutem Refrain alle Zweifel und etwaige Ungewissheit weg, um somit Platz und Zeit für den Rest des Albums zu schaffen.

Wenn auch Private Angel diesen Musikstil nicht neu erfunden haben, oder ihm wesentliche, bzw. neue Impulse geben kann, so wirken dennoch der Vortrag, das Songwriting und der Einsatz frisch, hungrig, unverbraucht und bereit, die Welt im Sturm zu erobern. Sämtliche Bandmitglieder verrichten einen klasse Job, wobei (in diesem Genre ja nicht gerade außergewöhnlich) die Gitarren und der Gesang tonangebend sind. Und auch bezüglich meiner einleitenden Worte braucht man sich keine Sorgen zu machen, denn die gesamte Produktion klingt angenehm international und braucht sich vor Vergleichen nicht zu scheuen.

Hier einzelne Songs herauszuheben ist wegen des durchgehend hohen Qualitätslevels gar nicht so einfach, daher nenne ich jetzt einfach mal meine persönliche Favoriten: Bezüglich der Rocker wäre das zum einen der bereits erwähnte Opener "Changing Time", der sich wirklich als Hammersong herausstellt und keine Wünsche offen lässt. Und zum Zweiten möchte ich den geneigten Zuhörern "The Chamber Song" ans Herz, bzw. Ohr legen. Ein sehr langsam und nachdenklich gehaltener Track mit einfühlsamen Gitarren, klasse Gesangsmelodien und einem Text, der sich mit den nie endenden Kriegen auf unserem Planeten beschäftigt.

Ansonsten ĂĽberzeugen vor allem "I Wanna Know", "All That I Want", "Hell Of A Time" oder "Little Angel" (der einer der Songs mit coolen Twin-Leads ist). Und als Abschluss gibt es mit "Starlight Blues" noch einen herrlichen Boogie-Blues mit Akustikgitarren und hohem Mitsingpotential zu belauschen.

Dieser hohe Mitsingfaktor zieht sich ĂĽbrigens wie ein roter Faden durch das gesamte Album, sodass man sich die Songs auch durchaus gut im Radio vorstellen kann. Und mit "Selling Off Time In Wonderland" im RĂĽcken sind fĂĽr die Konzerte der Band eine grandiose Stimmung und jede Menge Fun bereits vorprogrammiert.

Bei diesem Song-Zyklus geht alles Hand in Hand und unter der Rubrik 'Schwachstellen' gibt es das Wort 'Fehlanzeige' zu vermerken. Ein ĂĽberzeugendes und starkes Hard Rock-Album.

 
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